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Wunderstille. Virtuos gefühlt. Nährstoff. Einkehr in Idylle. [Die beste Antwort auf die Philosophie: N.I.E.!] |
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Heute ergieße ich mich nicht in textualer Matzurbation, sondern verabreiche mir eine Tastatur-Fastenkur (eher Fast-Kur). Durchhalten, Alter! |
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Apropos genug: Am Ende hatte man davon oftmals schon anfangs. |
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Seit langem hege ich den Wunsch, massive Mängel durch eine langfristige Leere zu ersetzen. Doch zuvor schneide ich mir ein tiefes Loch ab. |
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»Jetzt komm schon endlich auf den Punkt«, heißt es immer wieder. Warum denn nicht auch mal auf ihren Gänsefüßchen? |
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Dass die Bestätigung in der Regel eine Ausnahme ist, bleibt eine unbestätigte Regel. |
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Heute wäre ein guter Tag, sich ein passendes Gesäß auszusuchen, um richtig in Tritt zu kommen. |
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Auch heute, wers denn nicht glaubt, kommts wieder ganz anders oder nicht mal überhaupt. |
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Auf dem Kopf bin ich ein sehr karger Mann; drum möge der jetzige Regen mir bindfädenartig geben, das mein Haupt zu gerne verprasse(l)n kann. |
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Falls ich im Leben was geleistet habe, hab ichs vergessen. Sollte ich je was zu leisten imstande sein, werd ich mich nicht erinnern können. |
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Der kleine Unterschied: Frauen verlangen von Männern Gefühle um jeden Preis. Männer zahlen für gefühlsechtes Verlangen nur einen bestimmten. |
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Um ins (kleine) Schwarze zu treffen, sollte nicht nur bevorzugt über den Daumen, sondern mitunter auch über den Mittelfinger gepeilt werden. |
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Der schmale Grat einer angereicherten Aura: Glücklichsein lässt dich strahlend, Schwermütigkeit verstrahlt aussehen... |
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Immer wenn der Schuh drückt, bauscht sich ein Sandkorn besonders gern zum Stein des Anstoße(n)s auf. |
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Neues aus Vulgarien: Die Yellow Press stürzt sich mit Vorliebe auf Plappertussis mit Promigeil-Gen und tituliert sie als »Klatschspalten«. |
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Von Liebe, Verachtung, Abstand und Kluft: »Verzieh dich endlich!«, fauchte sie; er gehorchte anstandslos. Ihr verzieh er, sich jedoch nie. |
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Alles fließt zugleich in Komödie und Drama, deshalb schlucke ich brav mein Psycho-Karma. |
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Unverdichteter Dinge brach ich das Gereime ab und selbsten auf, um der Dinge harren zu lassen und ebenso ihren freien Lauf. |
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Festzustellen bleibt, dass gerade die Leere zu einer unübertreffbaren Größe heranzureifen vermag. |
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Hilfsverben-Gebrauch bei einem Partizip: Würdest du nicht rechtzeitig (an den Fiskus) abgeführt haben, hättest du abgeführt werden können. |
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Musik unterliegt DOCH einem Verfallsdatum! In meinem Falle 1971; seither bin ich ihr hemmungslos verfallen. »Gefalldatum« wird verlängert... |
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Dabei zu sein, ohne dabei jegliches Zugehörigskeitsgefühl zu besitzen, dieses Gefühl beschleicht mich gerade. Hülle verlockend, Inhalt leer. |
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Sich nachts mit sich selber zu begnügen scheint vielen immer noch besser vorzukommen, als einer bloßen Erscheinung des Nachts nachzugehen. |
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Angenommen, man führte Teile eines ausgespuckten Omelettes wieder zurück in den Mund, so handelte es sich dabei fürwahr um das Selbe vom Ei. |
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Seit besseres Hälftchen ein iPhone hat, muss ich mir meine App-fälligen Bemerkungen nicht mehr verkneifen. Das ist doch einen iSprung wert! |
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»Nach Durchsicht verkehrter Unterlagen waren es vermehrt Undurchsichtige, die mit verschleierten Transparenten klar für Aufsehen sorgten.« |
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Die Medien bringen es immer und immer wieder vorzüglich fertig, ein ganzes Bataillon an Eintagsfliegen vor dem Aussterben zu bewahren! |
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Nach erbittertem Kampf fiel die letzte Bastion der iPhone-freien Zone, als ich mich einer vernarrten Apfel-Jüngerin geschlagen geben musste. |
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40 Ami-Milliardäre spenden 50% ihres Vermögens. Mir wäre schon geholfen, wenn 40 Fernsehsender mich mit 90% ihres Unvermögens verschonten... |
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Als man mir die Hände reichte, sah ich anhand der angestrengten Miene, dass mit aller Kraft nur versucht wurde, die Fäuste zu entkrampfen. |
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Zu den besten Rebenwirkungen zählt der hohe Wiedererkennungswert einzelner Läuse, die mir im Laufe des Lebens über die Leber gelaufen sind. |
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Mit Trance am Heck und Fatigue vor dem Bug nehme ich dösend auf mein Kissen Bezug. |
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Wieder einmal setze ich meine Kraft dafür ein, größere Schäden zu verhindern, indem ich sie verschwende
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Wer sich immer nur mit großen Namen schmückt, kann selbst Schall und Rauch noch wohlige Klänge abgewinnen. |
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Wer zu neuen Ufern aufbrechen will, sollte nicht verwundert sein, wenn die Anziehungskraft des anderen Ufers nichts mit dem Mond zu tun hat. |
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Steht einem das Wasser bis zum Hals, kann man auch die guten Ratschläge immer noch besser in den Sand setzen als in den Wind schlagen. |
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Als Kind kannte ich den Unterschied zwischen Pille u. Kapsel nicht; spielte auch keine Rolle, als ich mich von anderen immer mehr abpillte. |
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Warum schwören gerade reifere Frauen auf makrobiotische Ernährung? Lieber sollten sie sich alle verfügbaren Konservierungsstoffe reinziehen! |
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Tja, schon so mancher hat sich durch Bauen nicht nur seine Zukunft verbaut... |
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Betreutes Denken: denjenigen, bevor sie etwas sagen wollen, sanft unter die Arme greifen, weil sie heutzutage gar nicht mehr zu Wort kommen. |
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Berechnende Banausen verstehen unter Freundschaft die Multiplikation von Egomanie und Egoismus mit einer egozentrischen Ich-selber-Potenz! |
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++ BREAKING NEWS ++ Wie soeben gemeldet, wurde dem Stress durch das zügig verabschiedete Entschleunigungsgesetz fristlos gekündigt. ++ BR... |
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Das Schweigen deines Gegenübers: (nicht selten nur eine) Mobilmachung zur Kommentierung von Abfälligkeiten (in deiner Abwesenheit). |
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... inmitten einer dekadenten Debilokratie, wo zunehmend auf Notwendiges verzichtet wird, um Überflüssiges sich leisten können zu wollen. |
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Neulich sagte jemand, ich sei so negativ. Quatsch! Wer sich ein positives Bild machen will, bekommt von mir den Rahmen gleich mitgeliefert. |
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Manchmal scheint einem sogar die Kraft zu fehlen, seine eigenen Ressourcen aus der Reserve zu locken. |
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Die Kunst, falsch zu interpretieren: »Und bin ich nicht willig, so brauch ich Gehalt.« |
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Der blanke Hohn entspringt einem aalglatten Arsch zumeist als glänzend nasser Furz. |
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»Auf Gedeih und Verderb«, so heißt es; das Verderben gedeiht, so ist es. |
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Männer tun immer so, als könne sie nichts aus dem Konzept bringen ~ bis zu dem Zeitpunkt, wo sie mal wieder geradewegs auf Kurven zusteuern. |
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Je häufiger ich diesen verdammten Straßenjargon ertragen muss, umso mehr erscheint mir meine Sprache nur noch unausgesprochen wichtig. |
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All jene, die ihre Mitmenschen in Schubladen denken und stecken, würden sie darin doch auch am liebsten noch mit dicken Sargnägeln fixieren. |
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Wer kennt ihn nicht, den Verzicht; auch bekannt als Ausrede, die schönsten Dinge nicht genießen zu wollen, in deren Genuss man eh nie kommt. |
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Wie schlimm muss es um die eigene Wahrnehmung bestellt sein, das Langzeitprojekt eines Versuchs nicht als Desaster zu bezeichnen? |
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Auch das ist Kunst: für das vollkommen Überflüssige das jeweilige vollkommene Forum zu haben. |
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Wer in die Seele eines Musikers schaut, kann seine lauteren Absichten hören. |
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Nicht selten kostet uns eine Wahrheit, die wir nicht wahrhaben wollen, wesentlich mehr als das, was wir in bar haben... |
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Diese Woche auf dem Weise-Plan: Taten durch Worte ergänze
und nicht durch Bemühungen ersetzen. |
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Komisch, lang bevor Leutchen in meinem Umfeld wundersame Dinge passieren, scheint deren Passierschein bereits auf dem Wege zu mir zu sein... |
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Wochenend-Tipp: sich über allem entspannen und das, was auf einen zukommen könnte, entdramatisieren
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