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Tweetmatz | Best Of Don Roncito on Twitter

Wunderstille. Virtuos gefühlt. Nährstoff. Einkehr in Idylle. [Die beste Antwort auf die Philosophie: N.I.E.!]
Heute ergieße ich mich nicht in textualer Matzurbation, sondern verabreiche mir eine Tastatur-Fastenkur (eher Fast-Kur).
Durchhalten, Alter!
Apropos genug: Am Ende hatte man davon oftmals schon anfangs.
Seit langem hege ich den Wunsch, massive Mängel durch eine langfristige Leere zu ersetzen. Doch zuvor schneide ich mir
ein tiefes Loch ab.
»Jetzt komm schon endlich auf den Punkt«, heißt es immer wieder. Warum denn nicht auch mal auf ihren Gänsefüßchen?
Dass die Bestätigung in der Regel eine Ausnahme ist, bleibt eine unbestätigte Regel.
Heute wäre ein guter Tag, sich ein passendes Gesäß auszusuchen,
um richtig in Tritt zu kommen.
Auch heute, wer’s denn nicht glaubt, kommt’s wieder ganz anders
oder nicht mal überhaupt.
Auf dem Kopf bin ich ein sehr karger Mann; drum möge der jetzige Regen mir bindfädenartig geben, das mein Haupt zu gerne verprasse(l)n kann.
Falls ich im Leben was geleistet habe, hab ichs vergessen. Sollte ich je was zu leisten imstande sein, werd ich mich nicht erinnern können.
Der kleine Unterschied: Frauen verlangen von Männern Gefühle um jeden Preis. Männer zahlen für gefühlsechtes Verlangen
nur einen bestimmten.
Um ins (kleine) Schwarze zu treffen, sollte nicht nur bevorzugt über den Daumen, sondern mitunter auch über den Mittelfinger gepeilt werden.
Der schmale Grat einer angereicherten Aura: Glücklichsein lässt dich strahlend, Schwermütigkeit verstrahlt aussehen...
Immer wenn der Schuh drückt, bauscht sich ein Sandkorn besonders gern zum Stein des Anstoße(n)s auf.
Neues aus Vulgarien: Die Yellow Press stürzt sich mit Vorliebe auf Plappertussis mit Promigeil-Gen und tituliert sie als »Klatschspalten«.
Von Liebe, Verachtung, Abstand und Kluft: »Verzieh dich endlich!«, fauchte sie; er gehorchte anstandslos. Ihr verzieh er, sich jedoch nie.
Alles fließt zugleich in Komödie und Drama, deshalb schlucke ich brav mein Psycho-Karma.
Unverdichteter Dinge brach ich das Gereime ab und selbsten auf, um der Dinge harren zu lassen und ebenso ihren freien Lauf.
Festzustellen bleibt, dass gerade die Leere zu einer unübertreffbaren Größe heranzureifen vermag.
Hilfsverben-Gebrauch bei einem Partizip: Würdest du nicht rechtzeitig (an den Fiskus) abgeführt haben, hättest du abgeführt
werden können.
Musik unterliegt DOCH einem Verfallsdatum! In meinem Falle 1971; seither bin ich ihr hemmungslos verfallen. »Gefalldatum«
wird verlängert...
Dabei zu sein, ohne dabei jegliches Zugehörigskeitsgefühl zu besitzen, dieses Gefühl beschleicht mich gerade. Hülle verlockend, Inhalt leer.
Sich nachts mit sich selber zu begnügen scheint vielen immer noch besser vorzukommen, als einer bloßen Erscheinung
des Nachts nachzugehen.
Angenommen, man führte Teile eines ausgespuckten Omelettes wieder zurück in den Mund, so handelte es sich dabei fürwahr um
das Selbe vom Ei.
Seit besseres Hälftchen ein iPhone hat, muss ich mir meine App-fälligen Bemerkungen nicht mehr verkneifen. Das ist doch einen iSprung wert!
»Nach Durchsicht verkehrter Unterlagen waren es vermehrt Undurchsichtige, die mit verschleierten Transparenten
klar für Aufsehen sorgten.«
Die Medien bringen es immer und immer wieder vorzüglich fertig, ein ganzes Bataillon an Eintagsfliegen vor dem Aussterben zu bewahren!
Nach erbittertem Kampf fiel die letzte Bastion der iPhone-freien Zone, als ich mich einer vernarrten Apfel-Jüngerin geschlagen geben musste.
40 Ami-Milliardäre spenden 50% ihres Vermögens. Mir wäre schon geholfen, wenn 40 Fernsehsender mich mit 90% ihres
Unvermögens verschonten...
Als man mir die Hände reichte, sah ich anhand der angestrengten Miene, dass mit aller Kraft nur versucht wurde,
die Fäuste zu entkrampfen.
Zu den besten Rebenwirkungen zählt der hohe Wiedererkennungswert einzelner Läuse, die mir im Laufe des Lebens über die
Leber gelaufen sind.
Mit Trance am Heck und Fatigue vor dem Bug nehme ich dösend auf mein Kissen Bezug.
Wieder einmal setze ich meine Kraft dafür ein, größere Schäden zu verhindern, indem ich sie verschwende…
Wer sich immer nur mit großen Namen schmückt, kann selbst Schall und Rauch noch wohlige Klänge abgewinnen.
Wer zu neuen Ufern aufbrechen will, sollte nicht verwundert sein, wenn die Anziehungskraft des anderen Ufers nichts mit dem Mond zu tun hat.
Steht einem das Wasser bis zum Hals, kann man auch die guten Ratschläge immer noch besser in den Sand setzen
als in den Wind schlagen.
Als Kind kannte ich den Unterschied zwischen Pille u. Kapsel nicht; spielte auch keine Rolle, als ich mich von anderen immer mehr abpillte.
Warum schwören gerade reifere Frauen auf makrobiotische Ernährung? Lieber sollten sie sich alle verfügbaren Konservierungsstoffe reinziehen!
Tja, schon so mancher hat sich durch Bauen nicht nur
seine Zukunft verbaut...
Betreutes Denken: denjenigen, bevor sie etwas sagen wollen, sanft unter die Arme greifen, weil sie heutzutage gar nicht mehr
zu Wort kommen.
Berechnende Banausen verstehen unter Freundschaft die Multiplikation von Egomanie und Egoismus mit einer egozentrischen
Ich-selber-Potenz!
++ BREAKING NEWS ++ Wie soeben gemeldet, wurde dem Stress durch das zügig verabschiedete Entschleunigungsgesetz fristlos
gekündigt. ++ BR...
Das Schweigen deines Gegenübers: (nicht selten nur eine) Mobilmachung zur Kommentierung von Abfälligkeiten
(in deiner Abwesenheit).
... inmitten einer dekadenten Debilokratie, wo zunehmend auf Notwendiges verzichtet wird, um Überflüssiges sich leisten
können zu wollen.
Neulich sagte jemand, ich sei so negativ. Quatsch! Wer sich ein positives Bild machen will, bekommt von mir den Rahmen
gleich mitgeliefert.
Manchmal scheint einem sogar die Kraft zu fehlen, seine eigenen Ressourcen aus der Reserve zu locken.
Die Kunst, falsch zu interpretieren: »Und bin ich nicht willig,
so brauch ich Gehalt.«
Der blanke Hohn entspringt einem aalglatten Arsch zumeist
als glänzend nasser Furz.
»Auf Gedeih und Verderb«, so heißt es; das Verderben gedeiht,
so ist es.
Männer tun immer so, als könne sie nichts aus dem Konzept bringen ~ bis zu dem Zeitpunkt, wo sie mal wieder geradewegs auf Kurven zusteuern.
Je häufiger ich diesen verdammten Straßenjargon ertragen muss, umso mehr erscheint mir meine Sprache nur noch unausgesprochen wichtig.
All jene, die ihre Mitmenschen in Schubladen denken und stecken, würden sie darin doch auch am liebsten noch mit
dicken Sargnägeln fixieren.
Wer kennt ihn nicht, den Verzicht; auch bekannt als Ausrede, die schönsten Dinge nicht genießen zu wollen, in deren Genuss
man eh nie kommt.
Wie schlimm muss es um die eigene Wahrnehmung bestellt sein, das Langzeitprojekt eines Versuchs nicht als Desaster zu bezeichnen?
Auch das ist Kunst: für das vollkommen Überflüssige das jeweilige vollkommene Forum zu haben.
Wer in die Seele eines Musikers schaut, kann seine
lauteren Absichten hören.
Nicht selten kostet uns eine Wahrheit, die wir nicht wahrhaben wollen, wesentlich mehr als das, was wir in bar haben...
Diese Woche auf dem Weise-Plan: Taten durch Worte ergänze
und nicht durch Bemühungen ersetzen.
Komisch, lang bevor Leutchen in meinem Umfeld wundersame Dinge passieren, scheint deren Passierschein bereits auf dem Wege
zu mir zu sein...
Wochenend-Tipp: sich über allem entspannen und das, was auf einen zukommen könnte, entdramatisieren…