Wirklich, ich sollte mir eine Tapferkeitsrosette noch während des Heroenkampfes mit meinen Steuerunterlagen an meine Brusthaare heften! |
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Dass der gestrige Tag so extrem ausgeufert ist, bring selbst ich als gebürtiger Hamburger nicht mit der #Elbvertiefung in Zusammenhang. |
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Einstimmen auf den #Vatertag, an dem alle Männer zu Vätern gemacht werden (oder, wie bei uns, Väter von Nichtvätern zu Männern!). #Herrentag |
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Missbrauch, Austritte, ökumenische Qual ~ und kein gemeinsames Abendmahl: Die Zeiten sind unsicher. Wie das Amen in der Kirche. #Kirchentag |
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Dioxin-Futtermittel in elf Bundesländern: Die Gifte in meinem Körper sollten langsam ausreichen, um den inneren Schweinehund auszumerzen. |
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Alle, die mit »copy« & »paste« was anzufangen wissen, sollten den Mai '09 kopieren + ihn in 05/10 einfügen; hält doch kein Schwanz mehr aus! |
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Könnte ein Dekolleté denken, so würde es noch weniger Textilstoff anhaben, um noch mehr Gesprächsstoff zu sein... |
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Dem einen oder anderen könnt' ich vorschlagen, seinen öden Gesichtsausdruck als Druckmittel gegen die Griechen oder den Iran einzusetzen. |
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Nicht wenige, die Fortfahren fortan mehr begehren und sich gegen Heimkehren wehren. |
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Übung macht auch aus Stümpern keine Meister, dafür meistens gekonnte Meisterstümper. |
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Was bin ich nur zerstreut heut; so muss es sich in etwa anfühlen, wenn man (sehr viel) später dann verstreut wird
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Kritiker, deren Spezialität das Verreißen ist, sollten sich deswegen auch gern schon mal mit dem Gedanken des Auswanderns auseinandersetzen. |
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Fairer Handel: Partnerschaft, die auf Dialog, Transparenz + Respekt beruht u. Kriminellen gestattet, sich als »Fairbrecher« zu bezeichnen. |
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Gute Ausreden kann man sich auch gut selbst einreden. Meine besten werden gerade in einen Aktenordner geheftet. |
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Damit mein Quecksilberhaushalt konstant bleibt, trinke ich schon mal das Thermometer leer, bevor mein Schatz den Thunfischsalat mitbringt. |
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Der Abschwung zwang ihn zum Abgrund. Dort sah er hinunter und riskierte dann den Absprung, der ihn doch noch auf den Weg nach oben brachte. |
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Mein Schlagzeuger erwähnte gestern verblüffend oft das Verb »kolportieren« ~ hmm, dabei kannte er bisher doch nur das Substantiv »Poltern«. |
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Gerudere über meiner Steuererklärung macht deutlich, den Steuermännern vom Fiskus klarzumachen, nur mein Vorstellungsvermögen zu versteuern. |
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Verheißungen führen zu emotionalen Temperaturstürzen: brennender Beginn, dann das Sich-verheizt-Fühlen, am Ende desillusionierte Vereisung. |
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Meine Selbstachtung entspringt dem Vergleich, mich für die bessere Alternative entschieden zu haben, anstatt Achtung anderer zu erbuhlen. |
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Nackenschläge sind durchaus zu empfehlen, wenn sie mit 200 beats per minute therapeutische Zwecke erfüllen und einer Massage gleichkommen. |
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Mehr Querdenker! Gerade weil sie, oft über Um- und Irrwege, geradlinig bleiben, während ehem. Mitdenker bereits einen Bogen um sie machen. |
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Wer sich ständig verfolgt fühlt, sollte dem entschieden nachgehen... |
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Es gibt Phasen im Leben, in denen der Sinn lediglich darin besteht, der Sinnlosigkeit strotzend gegenüber zu trotzen. |
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Da Zahlen nur Erscheinungen an der Oberfläche darstellen, wäre die Addition des vorhandenen Gedankens passend: #Hafengeburtstag minus Matz. |
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Paratoxisch: So lange ich mir selbst nicht vornehme, abnehmen zu wollen, hält sich auch mein Waage-Mut in Grenzen
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Nicht zu Ende Gedachtes beansprucht im Nachhinein viel mehr Zeit und Energien, als zu Beginn überhaupt für möglich gehalten wurde. |
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Theater lebt es vor ~ die Kunst, dass eine Reprise auf der Bühne sich wie eine Premiere anfühlen kann. Zu empfehlen für so manche Beziehung. |
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Bedarf es denn nicht schon genügend Aufwand zur Pflege zwischenmenschlicher Beziehungen? Zum Teufel also mit den zwischenunmenschlichen! |
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Wofür jede Stelle des Körpers schon zerschunden wurde, sollte wenigstens der Geist nicht auch noch herhalten müssen. |
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Produktive Energien lassen sich jederzeit noch jenseits der postjuvenilen Ära entschlummern
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Das Wetter ist meistens viel zu wahr, um schön zu sein. Außer heute. Dafür aber viel zu kalt... |
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Mathematisch betrachtet ist die »schiefe Bahn« ein optimales Karriere-Sprungbrett für schräge Typen und Quereinsteiger. |
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Wäre einigen zu wünschen, wenn erfolgreiches Besprechen von Rosen + Warzen sich auch auf dem Gebiet zwischenmenschlicher Probleme übertrüge. |
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Vorsicht, klebrig! Oft hinterlassen diejenigen, die eh vorhaben, dich zu leimen, bereits im Vorwege eine verräterische zähe Schleimspur. |
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Die heutige Kultur der Anteilnahme: Raffgieriges Eifern von Teilhabern oder nehmern zur Sicherung von Markt- und Löwenanteilen. |
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Das Prinzip der Nächstenliebe scheint mir heutzutage fast nur noch eine hetztende Jagd nach der eigenen nächsten Liebe zu sein. |
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NEWS ~ so nennt man heute den Wettlauf der Katastrophen... Zum Glück beteilige ich mich sogleich nur am #Dauerlauf durch den #Volkspark. ;-) |
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Fusionswelle: Konzerne unternehmen alles Mögliche, um andere um jeden Preis zu übernehmen, und übernehmen sich nicht selten dabei selbst... |
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Für Bessernässer: Bei Regen genieße ich den Geschmack meiner Stadt ohne Schirm. |
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Der Sarkasmus offenbart das hämische Grinsen, vor dem uns die Ironie noch bewahrt hat. |
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Unvorhergesehene Ereignisse decken immer wieder unermessliche Ausmaße menschlicher Unvollkommenheiten auf. |
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In der Tat können wir uns alle bald buchstäblich vogelfrei fühlen, wenn wir mit unseren Aus- und Überflüssen weiterhin die Natur vergiften! |
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Die Ölpest zeigt, dass Erdöl eine stinkende, klebrige Absonderung der Erde ist, die alsbald in keinster Weise mehr verwendet werden sollte. |
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Experte bin ich, wie man sieht, rund um das Thema Feuchtgebiet: Das »Biotop« ist, jetzt jedem klar, ein sexy Mulch-BH ~ biologisch abbaubar. |
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Nach diesem harten Winter hat das Ablesen des Stroms meinen eigenen Stromkreis länger, als mir gut tat, unterbrochen
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Auch wenn ich ansonsten den Gaumen drücke: Der Dose Ravioli zur Nacht begegne ich schon mit ein wenig Bisstrauen... |
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Tja, auch diejenigen, die alles bedacht haben, scheinen nicht auf der Pfanne gehabt zu haben, dass es hie und da würde reinregnen können. |
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Was schreibt der Hesse aufs fragile Paket, bevor er es bei der Post zum Verschicken aufgibt... »Bembel With Care «. |
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Auch wenn Künstler sich mühevoll vom Schweiße auf ihrer Stirn befreien konnten, so haben sie wahrhaftig noch lange nicht genug gelitten
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VWenns den Ritter aus der Rüstung haut, entrüstet er eher dumm dreinschaut
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Die letzte war die beste... Vorstellung! Dank an das großartige Publikum u. an meine großartigen Partner Martina Riese und Christian Ramcke! |
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Von der Kunst des (Be-)Lassens - mit Ausnahme des Ver(b)lassens - einfach gelassener ablassen: weglassen, zulassen, durchlassen, loslassen. |
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Paradoxe Absurdität: Immer mehr Regisseure versuchen ein Projekt unter dem gleichen Titel zu verfilmen ~ »Anstellung gegen Rückstellung.« |
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An die Adresse einiger (so genannter) Künstler: Es gibt auch in dieser medialen Branche ein Engagement, das nichts mit Verträgen zu tun hat! |
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Erster Eindruck und Deutung des Verhaltens anderer, das Stereotypisieren, zeigt, dass die Denkspielplatte von vielen in Mono abspielt wird. |
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Toll, der Himmel sorgt heute für ausgiebiges Transpirieren; ich werde derweil versuchen wieder zu trocknen, während ich sporte. #Kiel #Golds |
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Auch eine Form der Melancholie, der Wehmut das »h« zu entziehen und durch »r« zu ersetzen
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Kunst geht immer, auch über die (letzte) Vorstellung hinaus. Heute Dernière vom »Mörderkarussell« im Lore & Lay Theater. (Apr. 30th, 2010) |
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Ich dachte immer, nur beim Sex hätte man Riesenspaß, ohne zwingend lachen zu müssen; bis ich mir die Architekten im Publikum ansah. #Theater |